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LANGFRISTIGE EXPOSITION GEGENÜBER LUFTVERSCHMUTZUNG MIT KREBSERKRANKUNGEN IN VERBINDUNG GEBRACHT

LANGFRISTIGE EXPOSITION GEGENÜBER LUFTVERSCHMUTZUNG MIT KREBSERKRANKUNGEN IN VERBINDUNG GEBRACHT

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Exposition gegenüber einer verbreiteten Art der Luftverschmutzung über einen längeren Zeitraum das Krebsrisiko bei Menschen erhöhen kann.

Ihre in der Fachzeitschrift „Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention“ veröffentlichte Studie hatte zum Ziel, mehr Informationen zu den Auswirkungen auf die Gesundheit beim langfristigen Einatmen von Feinstaub 2,5 (PM2,5) bereitzustellen. PM2,5 ist ein verbreiteter Luftschadstoff, der von Dieselfahrzeugen und bei der Verbrennung von Brennstoff ausgestoßen wird, und kann sich negativ auf die Gesundheit, insbesondere auf die Lungen, auswirken.

Wissenschaftler warben 66 280 Personen in Hong Kong an, die zwischen 1998 und 2001, als das Projekt begann, 65 Jahre oder älter waren.

Die Jahreskonzentrationen in der Luft um den Wohnsitz eines jeden Teilnehmers herum wurden ab Beginn der Studie bis 2011 anhand von Satellitendaten und fest installierten Messstationen bewertet. Um mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit durch diese Art der Luftverschmutzung zu betrachten, sahen sich die Wissenschaftler öffentliche Aufzeichnungen zu Todesursachen an.

Nachdem Personen ausgeschlossen wurden, die geraucht bzw. andere Vorerkrankungen hatten, stellten die Wissenschaftler fest, dass höhere Expositionsbelastungen gegenüberPM2,5 mit einem erhöhten Risiko, an einer Krebserkrankung zu sterben, verbunden waren.

Gemäß diesen Ergebnissen empfehlen die Wissenschaftler die Durchführung ähnlicher Studien in anderen Ländern, um zu ermitteln, ob diese Verbindung allgemeingültig ist.

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